Viola Rädle

Bereits während ihres Physikstudiums an der Universität Heidelberg entdeckte Viola Rädle ihr Interesse an umweltrelevanten Themen. Im Bachelorstudium erfolgte eine Vertiefung auf dem Gebiet der Solarenergie und Halbleiterelektronik, im Masterstudium lag der Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit auf der Grundwasserdatierung mithilfe eines neuartigen Verfahrens zur Analyse des Tracers 39Ar.

Seit 2019 ist sie Teil der Arbeitsgruppe Angewandte Umweltphysik und Radiowellen-Technologie von Dr. Ulf Roland und beschäftigte sich zunächst mit der Alterung von Asphalt, dessen Bindemittel (Bitumen) sie durch FTIR-Spektroskopie untersuchte. In diesem Zuge entwickelte sie einen Auswertealgorithmus, der durch Peaksimulationen eine quantitative Analyse und die Korrelation mit etablierten Messmethoden erlaubt. Als Mitglied der Nachwuchsforschungsgruppe GreenHydroSax arbeitet sie an einer Methode der plasmainduzierten Wasserspaltung (‚Burning water‘) zur Herstellung von Wasserstoff.

 

Robin Berg

Robin Berg studierte Bauingenieurwesen an der Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig und schloss 2013 den Bachelor mit einer Arbeit zur Untersuchung nachhaltiger Möglichkeiten zur Befüllung eines Stausees ab. Im Anschluss erfolgte das Masterstudium mit der Vertiefungsrichtung Hochbau und Bausanierung. In seiner Masterarbeit entwickelte er ein ressourcen- und energieeffizientes Verfahren zur Mauerwerkstrocknung und Abdichtung gegen eindringende Feuchte.

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt er sich seit 2016 mit unterschiedlichen Themenfeldern im Bereich des Nachhaltigen Bauens. Nach der Mitarbeit an der Entwicklung eines Wasseraufnahmemessgeräts für Fassaden im Institut für Hochbau und Bauphysik wechselte sein Fokus zur Nutzung der Radiowellen-Technologie im Bauwesen, welche in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ) an der HTWK etabliert wurde. Seit 2022 ist er Teil der Nachwuchsforschungsgruppe GreenHydroSax und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Gebäudeschadstoffen sowie neuen Ansätzen zur Messung und Eliminierung dieser kritischen Chemikalien aus kontaminierten Materialien. Bei den entsprechenden Reaktionen spielt Wasserstoff als Reaktionsmittel eine bedeutende Rolle.

 

Leslie Klawitter

Aufgrund ihres großen Interesses an regenerativen Energiequellen studierte Leslie Klawitter Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik an der HTWK Leipzig. Während des Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft für praxisorientierte Forschung und sammelte durch Praktika am Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig und am KIPUS Centro Tecnológico in Curicó, Chile, Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zur Erzeugung erneuerbarer Energie. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie reduktive Dechlorierungsprozesse chlororganischer Schadstoffe in der Arbeitsgruppe Angewandte Umweltphysik und Radiowellen-Technologie von Dr. Ulf Roland.

Seit dem Abschluss ihres Studiums im November 2021 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Nachwuchsforschungsgruppe GreenHydroSax und führt ihre Forschungsarbeiten zur Dechlorierung chlororganischer Biozide fort.

Achim Taoussanis

Achim Taoussanis hat an der HTWK Leipzig Elektro- und Informationstechnik mit Spezialisierung auf den Bereich der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik studiert. Während seiner Studienzeit sammelte er Berufserfahrungen im Umfeld der industriellen Automatisierungstechnik und bei verschiedenen Projekten in der freien Wirtschaft. In seiner Masterarbeit entwickelte er an der HTWK Leipzig einen Prototypen zur Messung der Wasserstoffkonzentration in Erdgas, basierend auf dem katalytischen Spillover-Effekt.

Seit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums im Dezember 2021 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe GreenHydroSax tätig. Dabei beschäftigt er sich weiterhin mit der selektiven Wasserstoffmessung in Prozessgasen und entwickelt den in der Masterarbeit entstandenen Prototypen weiter. Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte umfassen sämtliche Facetten der elektrischen Sensortechnik: vom Schaltungsentwurf über die Mikrocontroller-Applikationen bis hin zur Versuchsdurchführung im Labor sowie der Auswertung, Visualisierung und Interpretation von Messergebnissen.

 

Maria Balda

Maria Balda studierte Chemie an der Universität Leipzig und orientierte sich während des Masterstudiums in Richtung Umweltforschung. In ihrer Masterarbeit am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ) untersuchte sie den Einfluss von Nickelverunreinigungen in nullwertigem Eisen auf die Dehalogenierung von chlorierten aromatischen Verbindungen. In der anschließenden Promotionszeit am UFZ vertiefte sie ihr umwelttechnologisches Interesse in den Bereichen Schadstoffanalytik und -abbau, Grundwassersanierung und Hydrothermaler Carbonisierung.

Seit Mitte 2022 unterstützt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Nachwuchsforschungsgruppe GreenHydroSax.Dort analysiert sie Biozide, die Baustoffen wie Putz, Farben und Lacken zugesetzt werden. Diese können durch (Stark-)Regenereignisse ausgespült werden und so in den Wasserkreislauf gelangen. Auf Basis dieser Untersuchungen wird das Ausmaß der potentiellen Schadstoffbelastung abgeschätzt und innovative Strategien zur Entfernung und zum Abbau der entsprechenden Biozide entwickelt.

Martin Weisbrich

Martin Weisbrich studierte an der HTWK Leipzig Bauingenieurwesen, sowohl im Bachelor als auch im Master. Nach zwei Jahren Tätigkeit in einem Ingenieurbüro kehrte er zurück an die HTWK in das Institut für Betonbau und schloss seine Promotion zur Validierung eines faseroptischen Messverfahrens im Jahr 2020 erfolgreich ab.  Seit 2021 ist er Leiter der Forschungsgruppe Sensorik und Monitoring und beschäftigt sich mit der Zustandsbewertung von Bauwerken und Bauteilen sowie der statistischen Aufbereitung und Auswertung von Analysedaten.

Seit Mitte 2022 unterstützt er als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Nachwuchsforschungsgruppe GreenHydroSax mit der Erstellung von Messkonzepten, der Erfassung von Messabweichungen sowie der Analyse und Interpretation der Messergebnisse. Dabei stehen die Konzentrationsmessung von Gebäudeschadstoffen im Vordergrund.